Szenen der Gleichförmigkeit

Auf der Bühne sieht man bei WARUM LÄUFT HERR R. AMOK? in absurd und bizarr dargebotenen Szenen ein Leben der Gleichförmigkeit, der Monotonie, der Fremdbestimmtheit und der absoluten Austauschbarkeit vorüberziehen. Das Publikum lacht. Oft und laut. Das verwundert: Zeigt Susanne Kennedys Inszenierung nicht das Groteske als Realität, als modernes gesellschaftliches Dilemma? Ist das wahrhaft Groteske nicht vielmehr das Lachen? Weiterlesen…